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SUMMARY:Steigender Antisemitismus in Schleswig-Holstein 	– wie können wir gegensteuern? Eine Diskussion mit Nachwuchspolitiker*innen und  Parlamentarier*innen
DESCRIPTION:Antisemitische Vorfälle nehmen deutschlandweit\, aber auch in Schleswig-Holstein\, zu. Die jüngst von LIDA SH\, das ist die unabhängige Meldestelle für Antisemitismus in Schleswig-Holstein\, veröffentlichte Auswertung von 2022 gibt einen Überblick zu den verschiedenen Vorfällen\, die LIDA SH sammelt. Die strukturierte Auswertung antisemitischer Vorfälle schafft somit eine Übersicht der verschiedenen Landkreise\, politischen Hintergründen sowie Erscheinungsformen.\n\nGemeinsam mit Vertreter*innen der Jugendparteien im Landtag und vom Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kiel wollen wir\, nach der Vorstellung des Berichtes von LIDA SH diskutieren\, welche Reaktionen und Handlungen auf den Bericht folgen müssen\, was die spezifischen Aufgaben von Jugendparteien sind und inwiefern Antisemitismusprävention erfolgreich werden kann\, um eine Normalität des Jüdischen Lebens zu bewirken.\n\nDie Veranstaltung findet am Mittwoch\, 30.08.2023 um 19 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Kiel und Region e.V. (Wikingerstraße 6\, 24143 Kiel) statt. Um Anmeldung unter jufo.kiel@digev.de wird gebeten.
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SUMMARY:Gemeinsamer Besuch der Synagoge in Lübeck
DESCRIPTION:Gemeinsam mit dem Lübecker SPD Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf wollen wir die Synagoge in der St.- Annen-Straße am 30. Mai um 18 Uhr besuchen. Treffpunkt ist 17:45 Uhr vor der Synagoge\, männliche Besucher werden gebeten eine Kippa oder eine Kopfbedeckung zu tragen. \nIm Anschluss gehen wir noch in lockerer Runde in den gemeinsamen Austausch mit Herrn Klüssendorf gehen. Um Anmeldung wird gebeten\, sowohl für die Besichtigung der Synagoge als auch für den Austausch im Anschluss unter tim.kluessendorf@bundestag.de
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SUMMARY:Vortrag: Muss Queerfeminismus\, will er seinem Begriff gerecht werden\, nicht per se gegen Antisemitismus sein?
DESCRIPTION:Vortrag mit Franziska Haug \nAntisemitismus\, Antizionismus und sogenannte Kritik an Israel wird in der letzten Zeit nicht nur in der Wissenschaft\, sondern besonders in linken\, queerfeministischen Kontexten laut: Die Petition #aufschrei wurde von etlichen BDS-Befürworter*innen unterzeichnet\, es werden Witze über „gehäutete Bänker_innen“ gemacht\, die Vernichtung von Millionen Jüdinnen_Juden als „Repression“ beschrieben und etliche „Pink Washing Israel“ Gruppen kämpfen aktuell weltweit gegen das Existenzrecht Israels. Woher kommt dieser Hass auf Israel innerhalb weiter Teile der linken Queer-Community? Muss Queerfeminismus\, will er seinem Begriff gerecht werden\, nicht per se gegen Antisemitismus sein? Dieser These soll anhand aktueller Debatten in dem Vortrag nachgegangen werden. \nZur Referentin:\nFranziska Haug arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Literaturwissenschaft und den Gender Studies an der Goethe- Universität Frankfurt und hat im April ihre Doktorarbeit zu „Arbeit als literarisches Verfahren der Produktion von Geschlecht“ abgegeben.Sie forscht an der Schnittstelle von Queerfeminismus und Marxismus sowie Historischem Materialismus\, zu Popkultur und zur Kritik der politischen Ökonomie. Weitere Arbeitsfelder sind der Zusammenhang von Antisemitismus und Geschlecht\, insbesondere am Beispiel aktueller Entwicklungen in der LGBTQI Szene. Um gegen die universell schlechten Verhältnisse anzukommen\, sucht Franziska Haug nach Allianzen zwischen Queerfeminismus und Materialismus; auch auf die Gefahr hin\, dafür deren Widersprüche zu verschärfen.
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